​Moment, warte mal, ist das nicht zu groß? Ist es überhaupt möglich SO ein Leben zu führen?

Zwischen diesen beiden Extremen, der Überschrift dieses Artikels und seinem ersten Satz, habe ich diese Vision geschrieben. Ich habe immer wieder auf den STOP-Knopf meines Gedankenkarussells gedrückt und mir gesagt: Ich erlaube mir jetzt GROß zu denken. Von meinem Leben, meiner Partnerschaft und von mir.

Und das ist daraus geworden. Das wird daraus!!

Komm, ​ich nehme Dich mit auf einen Ausflug in meine Träume und dann machst Du einen in Deine, ok?


Ich will Mama sein!

Zack, fertig! Ich bin schon Mama! 🙂 Mega schön.

Ich bin so dankbar, dass ich diesen Teil meiner Vision schon lebe!!

Alles, was ich tue, tue ich dafür, dass ich die Mama sein kann, die ich sein will. ​Und da ist absolut noch Luft nach oben. Denn ich ​lebe noch nicht die Mama, die ich sein will.
Deshalb sauge ich alles über selbstbestimmtes Lernen, freies Aufwachsen und bedürfnisorientierte Begleitung von Kindern in mich auf. Genau aus diesem Grund habe ich angefangen, darüber nachzudenken und auszuprobieren, was es bedeutet MEINEN Bedürfnissen Raum zu geben und für mich einzustehen. Deshalb habe ich ​unsere Partnerschaft​ so sehr im Fokus, damit wir es schaffen auch mit Kindern verbunden zu bleiben. ​Ich finde es so spannend, immer neue Ideen zu lesen und zu finden, wie wir uns als Paar im Alltag liebevoll begegnen ​und wie wir diesen Alltag gemeinsam rocken können! Und ganz neu: Wie sich Selbstliebe in der Partnerschaft realisieren lässt.

Weil ich eine liebevollere, geduldigere und kraftvollere Mama sein will, bin ich rausgegangen und habe diesen Blog gestartet. ​Ich will selbst erfahren und erleben, was alles geht! ​Ich habe so Lust auf diesen bereichernden Austausch mit euch, die sich für bewusste Elternschaft auf den Weg machen. ​Und ich liebe es zu inspirieren und zu begleiten.​ Ich glaube an die Kraft der vielen kleinen Schritte, die wir anders setzen und damit einen Unterschied machen.

All das ​nährt mein Sein als Mama.

​Ich kann die Mama sein, die ich sein will.


Und da geht noch mehr. Ich weiß es. Ich kann die Mama sein, die voll und ganz in ihrer Kraft ist. Die bei sich bleibt. Die in brenzligen Situationen tief ein- und ausatmet und dann spürt, dass sie die Wahl hat zwischen ausrasten und akzeptieren, wie es gerade ist, und weitermachen.

Ich will mich immer wieder neu annehmen, mir in die Augen schauen und sagen:
So wie Du bist, bist Du richtig. Ich liebe Dich.

Denn wenn ich das meinen Kindern vorlebe, dann können sie das auch leben. Und ich bin davon überzeugt, dass es keine kraftvollere Grundlage für ein Leben gibt.

Und – wie genial!! – wenn ich das „Ich bin richtig“ wirklich fühle, dann kann ich das auch meinem Mann spiegeln. Dann bin ich wie von selbst bereit zu ihm zu sagen: Auch du bist richtig. Ich liebe Dich, so wie Du bist! Tu Du das bitte auch mit Dir.

Das wiederum ​führt dazu, dass wir ein starkes Elternpaar für unsere Kinder sind und ihnen Sicherheit und Geborgenheit geben.

Ja, da habe ich richtig Bock drauf!!


Ich will locker & mutig sein!

Während ich das hier schreibe, mache ich mehrere Pausen. Ich versuche zwischendurch ​mit der Angst umzugehen, die mich packen will. Was ist, wenn ich es nicht schaffe, dieses Leben so zu leben? Was, wenn ich selbst zur größten Enttäuschung meines Lebens werde?

Ab heute sage ich immer wieder genau an dieser Stelle: STOP. Nein. Diese Gedanken will ich nicht mehr über mich denken. Ich will mich nicht mehr selbst deckeln und mir meine Wünsche verbieten.

Es gab eine Zeit, da habe ich mir noch nicht mal selbst erlaubt darüber nachzudenken, was ich mir wünsche! Weil es „eh nicht funktioniert“. Weil mich „die anderen“ (wer auch immer das ist?!) für verrückt erklären würden.

Ja, ich habe es noch nicht mal gewagt meinem Mann auch nur einen Hinweis darauf zu geben, dass ich eigentlich anders leben möchte. Es könnte ja sein, dass auch er mich für eine Spinnerin hält, mich und meine Wünsche ablehnt und mich nicht mehr liebt.

Bis ich irgendwann auf den Trichter kam, dass dieser Mann, der JA zu einem gemeinsamen Leben mit mir gesagt hat und der mit mir Kinder haben wollte, die ​perfekt geeignete Person ist, der ich gegenüber meine Träume aussprechen könnte! Weil er mich schon so oft mit allem angenommen hat, was ich bin.

Dann habe ich meinen Mut zusammengenommen und habe angefangen, ihm von meinen Gedanken, Ideen und Visionen zu erzählen. Und so ist er zu meinem Trainingsfeld für meine Wünsche und Träume geworden.​ Das fühlt sich so gut an!!​​​

Also: Ich will mutig sein und frei heraus das, was in mir lebendig ist, sagen und leben. Ich will mich locker machen und in meiner Art und mit meinen Worten erzählen, was mir wichtig ist!

​Mein mutigster Moment 2018 - und ich will mehr davon!

Ich will berühren und inspirieren!

Ich liebe es im Austausch mit den unterschiedlichsten Menschen zu sein, sie zu inspirieren und von ihnen zu lernen. Ich lasse mich so gerne berühren – von Erfahrungen der Freude, der Trauer, der Begeisterung, der Verzweiflung. All das ist für mich Leben und es macht mich lebendig, wenn ich darüber spreche, daran wachsen kann und neue Perspektiven für mich entwickle.

Das will ich in Zukunft noch mehr und intensiver zulassen und erleben.

Ich wünsche mir ein Leben in Gemeinschaft mit Menschen, die – genau wie ich – Lust haben auf persönliche Weiterentwicklung und Wachstum und die das Leben für seine Chancen und Möglichkeiten feiern wollen!

Von hier aus Richtung Horizont

Los geht’s. Danke, dass Du mir auf diesem Ausflug in die Welt meiner Träume und zeitweisen Zweifel gefolgt bist.

Ich glaube an die Kraft meiner Vision für mein Leben und noch mehr bin ich davon überzeugt, dass es wichtig ist, für sie loszugehen. Das tue ich hiermit und ich bin gespannt, wohin sie mich führen wird.



Was ist Deine Vision? Was sind Deine Wünsche und Träume? Und wie geht es Dir, wenn Du sie aufschreibst oder Deiner*m Partner*in davon erzählst?

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