​Meine Geschichte

Mein eigentlicher Beruf ist Lehrerin. Ich habe Englisch, Französisch, Religion und Pädagogik studiert, das Referendariat für Gymnasien und Gesamtschulen absolviert und an unterschiedlichen Schulformen unterrichtet.

Diesem Job habe ich einiges zu verdanken: Ich habe entdeckt, dass ich ein Gespür dafür habe, was für andere Menschen stimmig ist. Ich kann herausfinden, wo die Ursachen von Konflikten liegen und Menschen dabei begleiten, sie für sich anzugehen und sogar aufzulösen. Und ich bereite Inhalte gerne ansprechend, vielfältig und aufeinander aufbauend auf, sodass sich die Menschen, mit denen ich arbeite, bei der Aneignung dieser Inhalte gut begleitet wissen.


Von der Lehrerin zur Paar- und Familienbegleiterin


Doch wie bin ich von diesem Job auf die Idee gekommen, Paarbegleiterin für lebendige Partnerschaft im Alltag zu werden?

Der eine Grund ist meine Prägung. Schon in meiner Kindheit habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Verbindung zwischen meinen Eltern die Grundlage für unsere Familie ist. Für mich war immer klar: Meine Eltern gehören zusammen.

Damit will ich nicht sagen, dass es bei meinen Eltern immer total rund lief. Ganz im Gegenteil. Sie konnten sehr temperamentvoll streiten. Meine Geschwister und ich haben also häufiger erlebt, dass es Themen gibt, die meine Eltern beschäftigen und bei denen sie als Paar aneinander geraten. Für uns Kinder war es häufig sehr anstrengend, das mitzubekommen. Gleichzeitig haben meine Eltern uns aber auch stets vermittelt, dass dieses Hinschauen und Diskutieren solcher Themenwichtig ist und dass es immer darum geht, eine gemeinsame Lösung zu finden. Das hat dazu geführt, dass ich wirklich immer darauf vertraut habe, dass es für die beiden gemeinsam weitergeht. ​Und es hat mir sehr viel Sicherheit gegeben.


​Als ich dann meinen Mann fürs Leben kennenlernte, war mir intuitiv klar, dass ich meine ganze Kraft und Liebe dafür einsetzen wollte, dass wir unseren gemeinsamen Weg in Verbundenheit gehen können.

Das war natürlich auch nicht immer einfach und auch in unserer Beziehung gab es die Phasen, in denen unsere Partnerschaft kurz vor dem Aus stand und wo wir nicht wussten, wie wir eine Veränderung herbeiführen können.

Was uns letztendlich geholfen hat, war die Erkenntnis, dass wir unsere Beziehung fortführen WOLLTEN! Und dann haben wir immer wieder überlegt, was uns helfen kann und auch unterschiedliche Hilfen angenommen.

​Unsere Partnerschaft - und unser erstes Kind: Der Startschuss


Als unser erstes Kind geboren wurde, war ich hinsichtlich unserer Partnerschaft wie alarmiert. Ich habe mich so sehr über diesen neuen Menschen in unserer kleinen Familie gefreut und hatte gleichzeitig wirklich Sorge, was das mit unserer Beziehung macht. Zu Recht, wie ich finde.

Denn mit der Geburt eines Kindes tritt die Partnerschaft klar in den Hintergrund. Also haben wir viel daran gesetzt, noch kreativer zu werden und Möglichkeiten und vor allem Freiräume zu finden, die uns als Paar und auch nur uns selbst gehörten und die uns geholfen haben, dranzubleiben. Mittlerweile haben wir zwei Kinder und kennen unsere Fallstricke im Alltag, aber auch viele Rettungsanker, die uns als Paar helfen.

In meine Beiträge, Kurse und Impulse fließt also vor allem viel praktisches Erfahrungswissen ein, das wir uns durch ein Selbststudium interessanter Bücher zum Thema, durch die Teilnahme an Seminaren und durch Ausprobieren angeeignet haben. Ebenso stecken ganz viel Leidenschaft und die Überzeugung darin, dass jedes Paar, das in seine Beziehung investiert, wirklich liebevoll verbunden gemeinsam leben kann.

Seit März 2019 bilde ich mich außerdem bei familylab zur Familienberaterin weiter.

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